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Wissenswertes
ZWP Ingenieur-AG
Planung und Objektüberwachung für Technische
Gebäudeausrüstung, Gebäudemanagement und Umweltschutz

Bauen im Bestand

Deutschlandhaus, Berlin


Projektdaten

Auftraggeber: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben BImA, Berlin

Architekt: Marte. Marte Architekten ZT GmbH, A 6833 Weiler

Kosten TGA netto €: 9.250.000,00

Leistungszeit: 2012 bis 2018

Leistung: Planung und Objektüberwachung, Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Kältetechnik, Raumlufttechnik, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Fördertechnik, Gebäudeleittechnik, Mess-, Steuer-, und Regeltechnik


Das Deutschlandhaus wurde als zugehöriger Teil eines Gebäudeensembles 1931 in der Stresemannstraße 90-94 erbaut. Momentan ist das fünfgeschossige Gebäude kleinteilig mit Büroräumen strukturiert. 2008 wurde von der Bundesregierung das Deutschlandhaus als Standort des künftigen Ausstellungs- und Dokumentationszentrums für die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung ausgewählt. Das denkmalgeschützte Gebäude soll vollständig saniert und zu einem musealen Ort umgebaut werden. Zusätzlich wird ein Neubau den entstehenden Museumsbereich ergänzen. Die ZWP Ingenieur-AG plant für diese Baumaßnahme die technische Gebäudeausrüstung und führt die Objektüberwachung durch.
Anfangs werden die Altlasten und brandschutztechnischen Mängel entfernt. Anschließend erfolgt die gesamte Erneuerung der Gebäudetechnik mit Blickwinkel auf eine nachhaltige, energieeffiziente Konzeption. Gleiche hohe Anforderungen gelten auch für den Museums-neubau. Mittels einer Raumkonditionierung, bestehend aus Quellluft und Flächenkühlung, werden die ganzjährig erforderliche Raumtemperatur von etwa 21,5°C und eine 50%ige relative Luftfeuchte erreicht. Da der Gebäudekomplex aus zwei Bestandgebäuden besteht und ein Neubau hinzukommt, werden neue Anschlüsse für Stromversorgung, Fernwärme und Wasser vorgesehen.
Nach der Fertigstellung der Sanierung des Deutschlandhauses wird das Haus unter anderem große Teile des Dokumentationszentrums, mit annähernd 25.000 Bänden, der Stiftung beherbergen. Das heutige „Café Stresemann“ wird zukünftig als Museumscafé genutzt.


Grafiken: © Marte. Marte Architekten ZT GmbH | Hans Martin Sewcz


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