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LEPEL & LEPEL, Architektur, Innenarchitektur, Köln

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Technische Fakten:

  • Solarkollektorenfläche 50m²
  • kontrollierte Wohnraumlüftung
  • 2500m² Fußbodenheizung
  • BGF 3.600m²
ZWP Ingenieur-AG
Planung und Objektüberwachung für Technische
Gebäudeausrüstung, Gebäudemanagement und Umweltschutz

Hotels | Freizeit | Wohnen

Ernst-Flatow-Haus, Köln


Projektdaten

Auftraggeber: Evangelische Kirchengemeinde, Köln

Architekt: LEPEL & LEPEL, Architektur, Innenarchitektur, Köln

Kosten TGA netto €: 1.200.000,00

Leistungszeit: 2008 bis 2011

Leistung: Planung und Objektüberwachung, Heizungs- und Kältetechnik, Raumlufttechnik, Sanitärtechnik, Elektro- und Nachrichtentechnik


Nachhaltigkeit, Niedrigenergie, Komfort und Energieeffienz. So lässt sich das Bauvorhaben Ernst-Flatow-Haus in Köln-Ehrenfeld kurz beschreiben, welches die ZWP Ingenieur-AG in Zusammenarbeit mit dem Architektenbüro Lepel und Lepel verwirklicht hat. Das Gebäude ist aufgegliedert in ein Wohnhaus mit 25 Wohneinheiten und einem, im Erdgeschoss befindlichen, Gemeindezentrum der Kirchengemeinde Ehrenfeld. Alle Räumlichkeiten werden höchsten Ansprüchen in Bezug auf Gestaltung und Nutzerkomfort gerecht. Die Heizungsanlage wird durch 50m² Solarflachkollektoren mit thermischer Energie versorgt. Die günstigen Vorlauftemperaturen von 45/35°C haben die Vorrausetzung dafür geschaffen, dass man über längere Perioden im Jahr auf den 140 kW Gas- Brennwertheizkessel verzichten kann. Die Pufferspeicher mit einer Größe von 4000l Wasser sorgen dafür, dass die Solarenergie über Nacht gespeichert wird. Das gesamte Gebäude wird mit Ausnahme des Gemeindezentrums, welches in den WC Bereichen und dem Foyer mit Heizkörpern versehen ist,  mit einer Fussbodenheizung beheizt. Aufgrund der Lage an der geräuschintensiven Vogelsangerstraße wurde in dem dort angrenzenden Bauteil eine kontrollierte Wohnungslüftung verbaut. Das System, mit in der Decke einbetonierten Kunststoff-rohren, bietet neben der Geräuschpegelminderung einen Wärmerückgewinnungsgrad von bis zu 90%. Die Abluft der Wohnungslüftungsanlage versorgt die Tiefgarage mit  Luft. Die Tiefgarage wird zusätzlich mit JET-Ventilatoren an drei verschiedenen Stellen durchspült. Im Gemeinde-zentrum sind flächendeckend Pendelleuchten mit Dali-Steuerung zum Einsatz gekommen, welche zwischen akustisch wirksamen Deckensegeln platziert wurden. Die Außenbeleuchtung wurde mit Dämmerungsleuchten und zeitgesteuerten Dali-Leuchten geplant.


Fotos: © Solveig Böhl (ZWP Ingenieur-AG)


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