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Wissenswertes
ZWP Ingenieur-AG
Planung und Objektüberwachung für Technische
Gebäudeausrüstung, Gebäudemanagement und Umweltschutz

Labor- und Institutsbau

Neubau Chemie Justus-Liebig-Universität Gießen


Projektdaten

Auftraggeber: Justus-Liebig-Universität Gießen

Architekt: Gerber Architekten

Kosten TGA netto €: 11.759.000,00

Leistungszeit: 2009 bis 2014

Leistung: Planung und Objektüberwachung, Sanitär-, Sprinkler, Heizungs-, Raumluft-, Kältettechnik, Kühldecken, GLT/MSR, Gebäudeautomation, Außenentwässerung, Grundleitungen, Löschanlagen, Medientechnik, Studie Energieerzeugungsvarianten, Strömungssimulation


Der Neubau "Chemie" der Justus Liebig Universität Gießen besteht aus einem Gebäudekomplex mit den drei Gebäudeteilen:

A Praktikum

B Forschungslabor

C Hörsaalgebäude

Alle drei Gebäude sind Gebäude mittlerer Höhe. Die Gebäudeteile A und B besitzen jeweils 2 unterirdische Geschosse, 1 Erdgeschoss und 2 Obergeschosse und 1 Dachgeschoss als Technikgeschoss. Das Hörsaalgebäude C besteht aus 2 Untergeschossen, 1 Erdgeschoss und 1 Obergeschoss.

Das langgestreckte Gebäude A "Physikalische Praktikum" ist nördlich des Forschungslaborgebäudes B vorgelagert und mit Ausnahme des Technikgeschosses in jeder Ebene mit dem Gebäudeteil B über 2 Flure an der West- und Ostseite verbunden. Darüber hinaus existiert zwischen den Gebäudeteilen A und B in allen Geschossen ein weiterer Verbindungsgang in Mittellage. Das Gebäude B besitzt eine Hufeisenform. Die Gebäude A und B bilden einen Innenhof aus, der über Verbindungsbrücken vom 1. Untergeschoss bis 2. Obergeschoss in 2 Teile geteilt wird.

In dem Physikalischen Praktikumsgebäude A sind die Praktikumslabore, Übungsräume und Seminarräume vom Erdgeschoss bis zum 2. Obergeschoss integriert. Das Gebäude A wird im Erdgeschoss über ein großzügiges Foyer erschlossen. Das Foyer mündet auf der Südseite in eine 5-geschossige Magistrale. Das Gebäude A besitzt 2 innenliegende Treppenhauskerne. An diesen Treppenhauskernen schließen die Hauptversorgungsschächte, Sanitär- und Nebenräume an. Zwischen den beiden Treppenhauskernen befinden sich ein Lasten- und ein Personenaufzug, die vom 2. Untergeschoss bis zum 2 Obergeschoss in jeder Etage eine Haltestelle besitzen. Im 1. Untergeschoss ist eine großzügige Ausstellungs- bzw. Veranstaltungsfläche untergebracht, die ohne Wandabtrennung in die Magistrale mündet. Im 1. Untergeschoss des Gebäudes A befindet sich auch die Fernwärme- und Fernkältezentrale. Im 2. Untergeschoss befinden sich die Technikzentralen für Lüftungs-, Sanitär- und Elektroanlagen, Umkleideräume und Sanitärräume. Darüber hinaus besitzt das Gebäude A im 2. Untergeschoss auf der Ostseite einen weiteren ebenerdigen Zugang von Außen, der wiederum über ein großzügiges Foyer mit der 5-geschossigen Magistrale verbunden ist.

Im hufeisenförmigen Gebäude B sind vom 1. Untergeschoss bis 2. Obergeschoss die Forschungslabore mit Nebenräumen untergebracht. Durch Flurzonen vom Laborbereich getrennt befinden sich an der Außenfassade West, Ost und Süd Büro- und Besprechungsräume. Im 2. Untergeschoss des Gebäudes B liegen die Technikräume für Lüftungs-, Sanitär- und Elektroanlagen, Werkstätten, Chemikalienlager, Gerätelager, Umkleideräume und Sanitärräume. Auf der Ostseite des 2. Untergeschosses sind außen Stellplätze für Müllcontainer, Müllpressen, Druckgasflaschen, Stickstoffbehälter, etc. außen vorgelagert. Das Gebäude B wird über 3 außenliegende Treppenhauskerne erschlossen. An den Treppenhauskernen West und Ost schließen in den Etagen vom 2. Untergeschoss bis 2. Obergeschoss die WC-Räume an. Gegenüber den Treppenhauskernen West und Ost liegen die beiden Aufzugsschächte und die hieran angrenzenden 2 Hauptversorgungsschächte in L-Form. Zwischen den L-förmigen Hauptversorgungsschächten und den dazugehörigen Aufzugsschächten befinden sich die Elektrounterzentralen mit den entsprechenden Steigetrassen.

Westlich vom Gebäudekomplex A und B befindet sich das Hörsaalgebäude C. Im 2. Untergeschoss befindet sich zwischen den Gebäuden C und B ein Verbindungsgang. Im 1. Untergeschoss existiert ein Verbindungsgang zwischen den Gebäuden A und C. Die Zugänge im Erdgeschoss und 1. Untergeschoss münden in ein zentral gelegenes Foyer, dass sich vom 1. Untergeschoss bis 1. Obergeschoss erstreckt. Dem Foyer ist ein außenliegendes Treppenhaus mit Aufzugsschacht angegliedert. Im 1. Untergeschoss und Erdgeschoss sind 4 kleinere Hörsäle untergebracht. Ein weiterer großer Hörsaal erstreckt sich vom Erdgeschoss bis ins 1. Obergeschoss. Im 1. Obergeschoss befinden sich zudem Seminar- und Aufenthaltsräume. Die Erschließung des Gebäudes C mit TGA-Medien und Trassen erfolgt über einen Zentralschacht, der sich zwischen Foyer und dem großem Hörsaal befindet. Zur technischen Versorgung des Gebäudes C sind darüber hinaus im 2. Untergeschoss Technikzentralen für Sprinkler-, Lüftungs- und Elektroanlagen angeordnet.


3D-Grafiken: © Gerber Architekten


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