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Wissenswertes
ZWP Ingenieur-AG
Planung und Objektüberwachung für Technische
Gebäudeausrüstung, Gebäudemanagement und Umweltschutz

Labor- und Institutsbau

Laboratoire National de Santé, Dudelange | Luxemburg


Projektdaten Phase 1

Auftraggeber: Administration des Bâtiments Publics, Luxembourg

Architekt: van den Valentyn, Köln

Kosten TGA netto €: 20.800.000,00

Leistungszeit: 2002 bis 2013

Leistung: Planung und Objektüberwachung, Sanitär-, Heizungs-, Kälte- und Raumlufttechnik, Kühldecken, Sprinklertechnik, Elektro- und Nachrichtentechnik, Fördertechnik, GLT/MSR, Gebäudeautomation, Grundleitungen, Löschanlagen, Medientechnik, Dampftechnik, Thermische Simulation


Projektdaten Phase 2

Auftraggeber: Administration des Bâtiments Publics, Luxembourg

Architekt: van den Valentyn, Köln

Kosten TGA netto €: 9.800.000,00

Leistungszeit: 2003 bis 2014

Leistung: Planung und Objektüberwachung, Sanitär-, Heizungs-, Kälte- und Raumlufttechnik, Kühldecken, Sprinklertechnik, Elektro- und Nachrichtentechnik, Fördertechnik, GLT/MSR, Gebäudeautomation, Grundleitungen, Löschanlagen, Medientechnik, Thermische Simulation


Phase 1: Neubau Gesundheitslabor

Durch das Großherzogtum Luxemburg wird das Nationale Gesundheitslabor (Phase 1) sowie das Veterinärlabor (Phase 2) an einem neuen Standort in Dudelange zusammengefasst. In dem sechsgeschossigen Neubau sind Standardlabore der Sicherheitsstufe S1 und S2 sowie ein S3-Bereich für Humanmedizin vorgesehen. In den Standardlaboren wird die gesamte technische Gebäudeausrüstung in Sichtinstallation verlegt. Für die Versorgung mit Elektroenergie und Wärme für die Gebäudeheizung ist ein Blockheizkraftwerk vorgesehen. Die Außenluft wird über ein geregeltes Erdwärmetauschersystem vorkonditioniert. Die Technologie der adiabaten Fortluftbefeuchtung kommt zum Einsatz. Für Sonderbereiche ist eine Reinstdampferzeugung geplant. Medien wie VE-Wasser und technische Gase werden in jedem Labor vorgehalten.

Phase 2: Neubau Labore Veterinärmedinzin, Gerichtsmedizin, Pathologie und Strahlenschutz sowie Verwaltung

Der Neubau des in der  Phase 1 entstandenen nationalen Gesundheitslabors am Rand der Gemeinde Dudelange in Luxemburg, wird in der Phase 2 um die Institute Veterinärmedizin, Strahlenschutz, Gerichtsmedizin und Pathologie sowie um einen Verwaltungsbereich erweitert.

Der neue Gebäudeteil wird analog zu dem schon entstanden Laborgebäude ebenfalls 4-geschossig ausgeführt. Im Untergeschoss befinden sich Technikzentralen und eine Tiefgarage. In den darüber liegenden Geschossen sind die Labore und Büros angeordnet. Auf dem Dach ist eine weitere Technikzentrale in Form eines Staffelgeschosses vorhanden. Das Gebäude beherbergt Labor- und Bürobereiche.

Durch die Eigenschaft als Laborgebäude mit biologischen Anwendungen werden für die Phase 2 in Analogie zur Phase 1 ein sehr hoher Sicherheitsstandard und eine sehr hohe Zuverlässigkeit der technischen Anlagen zugrunde gelegt. 

Es kommen Labore der Sicherheitsstufe S3 zur Ausführung. Bei diesen Laboren handelt es sich um Labore, in denen Organismen und Viren bearbeitet werden, deren Risiko hinsichtlich der Infektiosität als hoch eingestuft werden kann. Die Ausbreitung entsprechender Bakterien muss in jedem Falle unterbunden werden. 


Grafiken: © van den Valentyn, Köln


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