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Wissenswertes
ZWP Ingenieur-AG
Planung und Objektüberwachung für Technische
Gebäudeausrüstung, Gebäudemanagement und Umweltschutz

Museen und Kultur

Neue Nationalgalerie, Liget, Budapest


Projektdaten

Auftraggeber / Architekt: SANAA Jimusho LTD. Tokio

Leistungszeit: 2015 bis 2020

Leistung: Planung, Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Raumlufttechnik, Sprinklertechnik, Gebäudeleittechnik


Bis 2020 soll im Liget-Park im Herzen von Budapest eine Reihe von erstklassigen Kulturbauten entstehen, gebaut von namhaften Architekten. Neben einem Musikhaus von Sou Fujimoto hat sich das Architekturbüro KAZUYO SEJIMA + RYUE NISHIZAWA / SANAA aus Tokio als Preisträger für die Neue Nationalgalerie durchgesetzt. Ihr Entwurf wirkt wie ein durchlässiger Hügel, mit Betonflächen, die zugleich eine effektive Verschattung der sehr großen Fensterflächen übernehmen. In diesem Ensemble sind verschiedene Ausstellungsflächen zur Präsentation der umfassendsten Sammlungen ungarischer Kunst vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert vorhanden. Die einzelnen Räume sind zwischen 800 und 1.800 m² groß und werden jeweils mit eigenen gebäudetechnischen Anlagen betrieben. Es ist eine unterirdische Anlieferungshalle vorgesehen. Asservate und weitere Exponate werden in Lagerräumen im Untergeschoss untergebracht. Neben der eigentlichen Funktion als Nationalgalerie ist dieses Gebäude als neue Eventlocation im Liget-Park vorgesehen. Eine Eventhalle mit Zugang und zugehörigen Infrastrukturfunktionen wie Catering soll dieses Gebäude zu einem zentralen Mittelpunkt innerhalb des Parks werden lassen. Die ZWP Ingenieur-AG unterstützt SANAA innerhalb des Generalplanungsteams bei der Planung der mechanischen Anlagen. Die Bearbeitung des Projekts erfolgt in Kooperation mit lokalen Büros aus Ungarn. Derzeit wird über eine Energieversorgung über Geothermie bzw. über Abwärmenutzung der im Liget-Park vorhandenen thermischen Quellen nachgedacht. Dieses in Verbindung mit effizienten Lüftungsgeräten mit adiabater Abluftbefeuchtung und hocheffizienter Wärmerückgewinnung. Aufgrund der Museumsanforderungen sind Temperatur und Feuchte in engen Grenzen zu halten. Die Außenluftraten der einzelnen technischen Systeme werden daher abhängig von der Raumluftqualität angepasst.

 

 


© Visualisierung:Liget Budapest / SANAA, Tokio


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