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Wissenswertes

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ensemble resonanz

Auszeichnung:

  • 2. Preis BDA Hamburg
  • 3. Platz AIT-Award
     „Öffentliche Bauten“
ZWP Ingenieur-AG
Planung und Objektüberwachung für Technische
Gebäudeausrüstung, Gebäudemanagement und Umweltschutz

Museen und Kultur

resonanzraum im Medienbunker, Heiligengeistfeld Hamburg


Projektdaten

Auftraggeber: Ensemble Resonanz gGmbH, Hamburg

Architekt: PFP Planungs GmbH, Hamburg

Kosten TGA netto €: 143.000,00

Leistungszeit: 2014

Leistung: Planung und Objektüberwachung Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Raumlufttechnik, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Sprinklertechnik


1943 als Artilleriestellung errichtet, wird der Bunker auf dem Hamburger Heiligengeistfeld heute als Medien- und Kulturzentrum genutzt. Eine Mietfläche im 1. OG dient den Künstlern des Kammerorchesters „Ensemble Resonanz“ als Geschäftsstelle sowie Proben- und Veranstaltungsraum für 300 Gäste. Die Konzertabende im resonanzraum spannen einen weiten Bogen von klassischen Meisterwerken hin zu zeitgenössischen Kompositionen und machen Kammermusik mit dem Flair einer Szenebar erlebbar. Als freies Orchester musste das Ensemble Resonanz den Umbau selbst finanzieren, der finanzielle Rahmen war eng gesetzt. Dennoch wurden hohe Anforderungen an die Raumakustik und ästhetische Wirkung erfüllt. Der Medienbunker bietet eine einzigartige Clubatmosphäre. Die installierte Lüftungs-, Ton- und Beleuchtungstechnik ist so multifunktional ausgeführt, dass der Raum als Versammlungsstätte vermietet werden kann. Die massive Bauweise des Bunkers machte die Erschließung aus dem Bestandssystem zur besonderen Herausforderung. Alle Gewerke sind so geplant, dass in späteren Bauphasen der Ausstattungsstandard leicht erhöht werden kann. Passend zum rohen Charme des Baukörpers sind die technischen Installationen im Veranstaltungsbereich sichtbar geführt. Der resonanzraum hat einen 2. Preis des BDA Hamburg 2016 gewonnen und den 3. Platz beim internationalen AIT-Award 2016 in der Kategorie „Öffentliche Bauten“.


Fotos: © Jann Wilken, Hamburg | Jörg Modrow, Hamburg


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