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Wissenswertes
ZWP Ingenieur-AG
Planung und Objektüberwachung für Technische
Gebäudeausrüstung, Gebäudemanagement und Umweltschutz

Schule und Bildung

Ersatzneubau der Bergischen Universität Wuppertal


Projektdaten

Auftraggeber: Bau- und Liegenschaftbetrieb (BLB) NRW

Architekt: sop architekten GmbH, Düsseldorf

Kosten TGA netto €: 19.500.000,00

Leistungszeit: 2011 bis 2014

Leistung: Planung und Objektüberwachung, Sanitär-, Heizungs-, Raumluft-, Kältetechnik, Sprinklertechnik, Elektro- und Nachrichtentechnik, Fördertechnik, GLT/MSR, Gebäudeautomation, Medientechnik, Labortechnik


Im Zuge der Hochschulstandortentwicklungsplanung (HSEP) wurde der Ersatzneubau für die Fächer der Chemie, Biologie, Maschinenbau und die Sicherheitstechnik genehmigt.

Die Wettbewerbsidee der SOP Architekten GmbH, die in Zusammenarbeit mit ZWP Ingenieur-AG entstanden ist, erhielt nach erfolgreichem dreistufigem Verhandlungsverfahren den Zuschlag für die Umsetzung. Der Entwurf wird durch zwei versetzte, parallel zur Gaußstraße angeordnete Quader und einem Verbindungsbauwerk, welches gleichzeitig als Eingangshalle dient, gegliedert. Die Gliederung der beiden Gebäude nimmt dabei die Fachbereichsgliederung in die Teilfachbereiche Biologie/Chemie und Maschinenbau/Sicherheitstechnik sauber auf.

Die gute energetische Qualität für den Ersatzneubau der BUW  wird durch vorhandene, sehr hochwertige  Infrastruktursysteme sichergestellt. Eine Kombination von primärenergetisch guter Fernwärme und zum Teil über freie Kühlung erzeugte Kälte, stellt dabei den Grundstock dar. Die Anforderungen der EnEV 2009 und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) werden dabei als Grundlage der Konzeption als Mindeststandard erfüllt.

Die raumlufttechnischen Anlagen für die Labore werden mit einer adiabaten Kühlung und hocheffizienten Wärmetauschern mit variabel geregeltem Volumenstrom ausgestattet. Große Teile des Gebäudes außerhalb der Labornutzung werden natürlich belüftet.

Zur Verringerung von Kunstlichteinsatz werden lichtlenkende Lamellen in der Fassade an den tiefen Laborräumen in Verbindung mit einer tageslichtabhängigen, präsenzgesteuerten Beleuchtung eingesetzt.

Insgesamt wird mit der oben beschriebenen Konzeption ein anspruchsvolles energetisches Ziel erreicht und gleichzeitig eine zweckmäßige, dem Laborbetrieb geschuldete integrale Haustechnikplanung umgesetzt.


3D-Grafiken: © sop architekten GbR, Düsseldorf | Schemata: ZWP Ingenieur-AG


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