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Worth knowing

Technische Daten:

  • BGF: 13.500 m²
  • Betonkernaktivierung
  • Fußbodenheizung
  • Volumenstrom Lüftung 35.000 m³/h
  • Kühlleistung 340 kW
  • Heizleistung 444 kW
ZWP Ingenieur-AG
Planning and monitoring in the areas of building services and
facility-related environmental protection; facility management

Industry | Data centers

Scherer Feinbau GmbH, Alzenau


Projektdaten

Bauherr: Verwaltungsgesellschaft der Chiron-Werke mbH, Tuttlingen

Architekt: RSE Planungsgesellschaft mbH, Kassel

Kosten TGA netto €: 3.654.000,00

Leistungszeit: 2013 bis 2015

Leistung: Planung und Objektüberwachung, Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Raumlufttechnik, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Fördertechnik, Gebäudeautomation


Im Februar 2015 wurde nach zweijähriger Planungs- und Bauzeit die neue Firmenzentrale der Scherer Feinbau GmbH in Alzenau fertiggestellt. Der gesamte Gebäudekomplex besteht aus drei Baukörpern mit Produktionsstätte, Verwaltung, Technikflächen und einer Kalthalle auf einer Bruttogeschossfläche von 13.500 m².

Für die Beheizung des Gebäudes kommen mehrere Wärmeerzeuger zum Einsatz. Die Grundlast wird über eine wassergeführte Wärmepumpe und Brunnenwasser bereitgestellt, für die Spitzenlast steht ein Brennwertgerät zur Verfügung. Weiter wird die Abwärme der zwei Druckluftkompressoren genutzt und dem Gebäude zugeführt. Für die Büro-, Besprechungsräume sowie den Multifunktionsraum wird die Beheizung durch Betonkernaktivierung (Systemtemperatur 35°/32°C) gewährleistet. In allen anderen Räumen wurden glatte Plattenheizkörper vorgesehen. Die Belüftung ergolgt mechanisch. Die Fertigungshalle erhielt eine Indutriefußbodenheizung, deren Systemtemperatur bei 35°/25°C liegt. Entsprechend den Anforderungen der EnEV erfolgt eine Regelung der Heizmediumtemperatur der statischen Heizkreise in Abhängigkeit der Außentemperatur. Für die Fertigungshalle ist eine Indutriefußbodenheizung geplant. Die Systemtemperatur liegt bei 35°/25°C. Aufgrund unterschiedlicher Wärmeerzeuger und der verschiedenen benötigten Vorlauftemperaturen wurde ein Schichtspeicher eingesetzt. Jeder Abgang vom Schichtspeicher beinhaltet eine Umwälzpumpe, Absperr- und Regelventile und die erforderlichen Messgeräte für Wassertemperatur und Systemdruck. Die Luftvorerhitzer der zentralen raumlufttechnischen Anlagen erhalten separate Sekundärpumpen mit konstanter Wassermenge zwecks Frostschutzschaltung. Die Heizungszentrale befindet sich im Untergeschoss. In dem Heizungssystem werden Nassläuferpumpen der Energieeffizienzklasse A eingebaut. Trockenläuferpumpen werden mit IE3-Motoren vorgesehen. Die Pumpen werden bedarfsabhängig betrieben, um ausschließlich den Mindestverbrauch an elektrischem Strom zu garantieren. Die Lüftungsanlagen im Bereich der Fertigungshalle und das Bürogebäude wurden als Außenluftanlagen mit Umluftbetrieb vorgesehen. Alle anderen Lüftungsanlagen werden nur mit Außenluft betrieben. Die Zentralgeräte wurden auf dem Dach der Fertigungshalle aufgestellt. In den Lüftungsanlagen werden Rotationswärmerückgewinnungen eingesetzt. Die Luftverteilung hingegen erfolgt unterhalb des Hallendaches. Die Kaltwassererzeugung wird über eine Grundwassernutzung gewährleistet. Über einen Saugbrunnen wird das Grundwasser aus dem Erdreich geholt und über einen Wärmetauscher ins Gebäude geführt. Danach wird das Wasser über einen Schluckbrunnen wieder dem Erdreich zugeführt. Die Saug- und Schluckbrunnen werden wechselseitig gefahren.


Fotos: © Solveig Böhl (ZWP Ingenieur-AG)


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