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Forschungszentrum Jülich GmbH | Neubau PET-Zentrum


Projektdaten

Auftraggeber: Nickl & Partner Architekten AG, München

Bauherr und Projektsteuerung: Forschungszentrum Jülich GmbH

Architekt: Nickl & Partner Architekten AG, München

Kosten TGA netto €: 3.417.000,00

Leistungszeit: 2007 bis 2012

Leistung: Planung und Objektüberwachung, Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Raumlufttechnik, Kältetechnik, Gebäudeleittechnik, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Gebäudeautomation, Grundleitungen


Für die Institute für Medizin (IME) und Nuklearchemie (INC) soll im Forschungszentrum Jülich ein neues PET-Zentrum entstehen, das den aktuellen gesetzlichen Regelungen und technischen Möglichkeiten entspricht. Es sollen Untersuchungen von radioaktiven Substanzen zur neurologischen Forschung, Diagnose und klinischen Forschung an gesunden Probanden sowie an Patienten und Versuchstieren mittels Positronen-Emissions-Tomographie (PET), Magnetresonanz Tomographie (MRT) sowie Computertomographie (CT) und Single Emission Positron Tomographie (SPECT) Scannern erfolgen. Die hierzu notwendigen Radiopharmaka werden vor Ort mit einem Zyklotron hergestellt. Zudem sollen Materialkundeuntersuchungen im Zyklotronbunker an verschiedenen Targets ermöglicht werden. Zu diesem Zweck werden die Gebäude 15.9 und 15.16 sowie ein Bunker zur Aufstellung eines Zyklotrons neu errichtet.Im Gebäude 15.9 befinden sich Laboratorien, deren Nutzung Arbeiten mit nicht-radioaktiven Stoffen beinhaltet. Es werden Arbeiten an biologischen Materialien, in erster Linie tierischem und menschlichem Gehirngewebe, durchgeführt. Im PET-Zentrum Geb. 15.16 werden sämtliche Laboratorien zusammengefasst, deren Nutzung zwingend innerhalb eines Kontrollbereichs (gem. Strahlenschutzverordnung) erfolgen muss. Weiter sind die PET-Abteilung (für die Untersuchung von Probanden und Patienten), die Radiopharmakaherstellung (für die Herstellung radioaktiver Arzneimittel zur Anwendung inder PET) sowie die Tier-PET-Abteilung (für die Untersuchung von Versuchstieren mittels PET) untergebracht. Die Radiopharmakaherstellung erfolgt in einem im Untergeschoss abgetrennten GMP-Bereich der Reinraumklasse C. Unmittelbar neben dem Gebäude soll ein Bunker zur Aufnahme des Zyklotrons zur Erzeugung der Radionuklide für die Radiopharmakaherstellung errichtet werden. Die im Zyklotron erzeugten Radionuklide werden direkt über abgeschirmte Leitungen in der Bodenplatte in einem Heliumgasstrom in die Synthesezellen im GMP-Bereich transportiert.


Grafiken: © Nickl & Partner Architekten AG, München



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