Johannes Gutenberg Universität Mainz

Bauherr: Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Architekt: hammeskrause architekten, Stuttgart

Leistungszeit: 2014 bis 2017

Leistung: Planung und Objektüberwachung, Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Raumlufttechnik, Kältetechnik, Feuerlöschtechnik, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Gebäudeautomation, Fördertechnik, Medientechnik, Beleuchtungsplanung

Der Neubau der Biologie am Standort der Johannes Gutenberg Universität Mainz soll mehrere verstreut auf dem Campus untergebrachte Institute des Fachbereichs Biologie in einem Gebäude zusammenführen. Das Gebäude wird auf einer Fläche von 11.143 qm modernste Labore enthalten, neben zugehörigen Neben- und Technikräumen sowie Räumen für informelle Treffen und Kommunikation.

 

Das Atrium ist nicht nur Verbindungselement, sondern zugleich das kommunikative Zentrum des Gebäudes. Hauptsächlich sind die Laborräume für die biomolekulare Forschung vorgesehen. Hier gelten erhöhte technische Anforderungen, z.B. die Schutzstufe 2 (S2-Labore) mit besonderen Anforderungen an die Oberflächen der Bauteile und besonderen Auslegungsmerkmalen im Bereich Lüftungs- und Elektrotechnik sowie Medienversorgung (Kühlwasser, technische Gase).

Auch im Bereich des Untergeschosses gelten erhöhte Anforderungen an die Lüftungs- und Elektrotechnik, da diese Räume unter anderem auch für die Haltung von Tieren bestimmt sind. Die ZWP Ingenieur-AG zeichnet sich verantwortlich für das Beleuchtungskonzept des Neubaus, insbesondere für die Innenbeleuchtung.

Entsprechend der geradlinigen Architektur sind die Verkehrswege zwischen Laboren und Fluren mit linearen Leuchten geplant. Somit wirken die Wege auch ohne Tageslicht hell und freundlich. Auch die Büros und Labore sind mit linearen Leuchten ausgestattet, das flächige und schattenfreie Licht schafft eine optimale Arbeitsatmosphäre.

Downlights kommen in den Bereichen Hörsaal, Seminarräume und studentische Arbeitsplätze zum Einsatz. Wallwasher beleuchten die Tafel. Die Brücken sind mit Richtstrahlen ausgeleuchtet, um die versetzte Wegeführung zu verdeutlichen.

In den Inseln im Atrium laden Einbauleuchten mit dreieckiger Form, die an die Form eines Blattes erinnern, zum Verweilen ein. Hier entsteht der Eindruck eines Blätterdaches mittels drei unterschiedlich gewählter Leuchtengrößen.

Visualisierungen: © hammeskrause architekten