Barenboim-Said Akademie, Berlin

Bauherr und Auftraggeber: Barenboim-Said Akademie

Architekt: Gehry Partners LLP, HG Merz Architekten und Museumsgestalter

Leistungszeit: 2012 bis 2016

Leistung: Planung und Objektüberwachung, Sanitärtechnik, Sprinklertechnik, Heizungstechnik, Raumlufttechnik, Kältetechnik, Kühldecken, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Fördertechnik, Gebäudeleittechnik, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Bühnentechnik

Kosten TGA netto €: 6.200.000,00

Die Barenboim-Said Akademie (BSA) entsteht im südlichen Gebäudeteil des ehemaligen Magazingebäudes der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Geplant ist eine Bildungseinrichtung, die drei programmatische Schwerpunkte integriert: Musikpädagogik, Geisteswissenschaften mit einem Lehrplan für Musik und Weltwahrnehmung und Internationale Beziehungen und Projekte. Im Inneren der entkernten Gebäudestruktur wird der Konzertsaal (Pierre-Boulez-Saal) errichtet (Entwurf Gehry Partners LLP). Der Saal ist als maximal flexibler Konzert- und Probensaal konzipiert. Im Rahmen der Vorplanung wurden verschiedene Wärmesysteme in Bezug auf ihre Investitionskosten und ihren Primärenergiebedarf in einem Variantenvergleich untersucht. Im Ergebnis erzielte die Bereitstellung von Heizwärme aus dem Fernwärmenetz Berlin- Mitte die beste Bewertung bezüglich der Investitionskosten und Emissionen. Die erforderliche Heizleistung für das Gebäude beträgt 276 kW. Für die Kühlung der Luft, die in die Lüftungsanlagen eingeblasen wird, ist eine Kälteversorgung vorgesehen. Die Umluftkühler des Serverraumes, der Technikräume und der Bühnentechnik werden gleichfalls mit Kälte versorgt. Die Kälteerzeugung für die Lüftungsanlagen erfolgt zu 70 % durch in den Anlagen integrierte Verdunstungskühlung und nur zu 30 % über integrierte Kompressionskältemaschinen. Für die Umluftkühler wird Kälte mit einem leistungsgeregelten Multisplitsystem erzeugt, welches direkt mit Kältemittel arbeitet. Die Technikzentralen für die raumlufttechnischen Anlagen und die Netzersatzanlage der Sicherheitsstromversorgung werden innerhalb der vorhandenen Gebäudekubatur im Dachgeschoss angeordnet.

© Fotos: Till Schuster Architekturfotografie | © Modellfotos und Grafiken: Gehry Partners LLP

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