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Fraport Terminal 3 eröffnet: ZWP Ingenieur-AG plant elektrische Energieversorgung für Flughafen-Großprojekt

Mit der Inbetriebnahme von Terminal 3 am Flughafen Frankfurt endet für die ZWP Ingenieur-AG ein Projekt, das das Unternehmen über mehr als 14 Jahre begleitet hat. Das ZWP-Team war während der gesamten Projektlaufzeit an der Planung der elektrischen Energieversorgung für Terminal 3 beteiligt.

Betriebsstart von Terminal 3 am Flughafen Frankfurt

Am 23. April 2026 nahm Terminal 3 am Flughafen Frankfurt den Betrieb auf. Um 5.25 Uhr landete erstmals ein Flugzeug am neuen Terminal. Am ersten Betriebstag wurden rund 6.000 Passagiere abgefertigt.

Die Fraport AG verwies zur Eröffnung auch auf die besondere Bedeutung des Moments. In einem LinkedIn-Post heißt es: „We made it! Frankfurt Airport’s new Terminal 3 is now officially open!“ – ein Hinweis auf die jahrelange Arbeit, die in Planung, Bau und Inbetriebnahme geflossen ist.

Alexander Laukenmann, Geschäftsbereichsleiter Aviation bei Fraport, bezeichnet die erste Abfertigung als wichtigen Schritt nach intensiver Planungs- und Bauzeit.

14 Jahre Projektarbeit: ZWP begleitet Planung und technische Umsetzung

ZWP war über die gesamte Projektlaufzeit hinweg in zentrale Planungs- und Umsetzungsprozesse eingebunden. Von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme technischer Anlagen begleitete das Unternehmen das Projekt. Der Schwerpunkt lag auf der Planung der elektrischen Energieversorgung für das Terminal sowie die Piers H und J. Dazu gehörten unter anderem Trafostationen mit Niederspannungsschaltanlagen, Notstromversorgung und das 10-kV-Mittelspannungsnetz.

Ein wichtiger Schritt wurde am 26. März erreicht: Die letzten Anlagenteile wurden zugeschaltet und die technische Infrastruktur in Betrieb genommen.

„Das Projekt hat uns über mehr als 14 Jahre begleitet. Jetzt zu sehen, dass alles läuft, ist für das Team ein besonderer Moment“, sagt Pierre Gössl, Leiter Innovation Zentrale Dienste bei ZWP. „Terminal 3 zeigt, wie komplexe technische Anforderungen in enger Zusammenarbeit umgesetzt werden können.“

Hohe Anforderungen an Energieversorgung und Versorgungssicherheit

Das neue Terminal zählt zu den größten Infrastrukturprojekten im europäischen Luftverkehr. Entsprechend hoch waren die Anforderungen an die elektrische Energieversorgung und die Ausfallsicherheit der Infrastruktur.

ZWP plante insgesamt acht Trafostationen für Terminal 3 sowie die Piers H und J. Neben der allgemeinen Stromversorgung sichern die Anlagen auch sicherheitskritische Verbraucher über Notstromsysteme ab.

Zusätzlich verantwortete ZWP die Planung des 10-kV-Mittelspannungsnetzes mit ringförmiger Struktur zwischen zwei Umspannwerken auf der 110-kV-Ebene. Die redundante Auslegung ermöglicht eine hohe Versorgungssicherheit im laufenden Flughafenbetrieb.

Projektabschluss nach langjähriger Zusammenarbeit

Die Eröffnung des neuen Terminals bildet den Abschluss eines langjährigen Vorhabens. Mit Terminal 3 am Flughafen Frankfurt erweitert die ZWP Ingenieur-AG ihre Referenzen im Bereich elektrische Energieversorgung und Mittelspannungsinfrastruktur für komplexe Flughafen- und Infrastrukturprojekte.
 

Mehr über das Terminal-3-Projekt von Fraport erfahren.

Quelle Foto: Fraport AG