Bauphysik

Bei unseren Planungen und Beratungen steht grundsätzlich der Nutzer mit all seinen Bedürfnissen im Vordergrund. Bei der Bauphysik geht es dabei in erster Linie um folgende Bedürfnisse, die das Gebäude mit einem möglichst geringen Aufwand an Technik zufrieden stellen soll:

  • Behaglichkeit, thermisches und hygrisches Verhalten
  • Ruhe bzw. Schutz vor Lärm
  • gute Belichtungsverhältnisse
  • ein guter Klang des Raumes
  • Klimaneutralität
  • Schonung der Umwelt durch den Betrieb des Gebäudes

Bauphysik bezeichnet im Wesentlichen drei Schwerpunktbereiche:

Thermische Bauphysik

Bei der thermischen Bauphysik wird insbesondere der Wärme- und Feuchteschutz des Gebäudes untersucht.

  • Energieeinsparverordnung EnEV
    Wir erbringen die baurechtlich erforderlichen Nachweise bei Neubauten und bei Sanierungen, z.B. die Einhaltung der Primärenergieanforderung, die Einhaltung des mittleren U-Wertes, der Nachweis des Mindestwärmeschutzes, Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes, Nachweis der Tauwasserfreiheit, hygrisches Verhalten von Bauteilen, Einhaltung der Anforderung des EEWärmeG
  • Wärmebrückenberechnung
    Ermittlung von Wärmeverlusten und Oberflächentemperaturen, Vermeidung von Tauwasser und Schimmelbildung, Reduktion des Wärmeverlustes, detaillierte Wärmebrückenberechnung
  • Thermische Simulation
    Dynamische Berechnung zur Bestimmung der zu erwartenden Raumluft- und Oberflächentemperaturen
  • Strömungssimulation CFD
    Detaillierte Temperatur und Geschwindigkeitsberechnung von Fluiden (Flüssigkeiten und Gasen)
  • Hygrische Berechnung
    Nachweis der Tauwasserunschädlichkeit

Bauakustik (Schallschutz)

Im Rahmen der Bauakustik werden Luftschall- und Körperschallübertragungen von und durch Bauteile überprüft.

  • Luftschall
    Überprüfung der Übertragung der Luftschallwellen über ein Bauteil vom Sende- zum Empfangsraum sowie Planung des optimierten Schallschutzes
  • Trittschall
    Überprüfung der Übertragung von Trittschall über ein Bauteil
  • Außenlärm
    Überprüfung der Übertragung von Außenlärm über ein Bauteil vom Außenraum zum Empfangsraum. Mögliche Schallquellen: Auto- und Schienenverkehr, Sportstätten, Konzerthallen etc. Schutzmaßnahmen sind Schallschutzbauten (-schirme), Schallschutzfenster, intelligente Bebauung.
  • Schall aus technischen Anlagen
    Überprüfung der Übertragung von Schall aus technischen Anlagen in den Empfangsraum. Beratung und Berechnung des Schalls aus RLT-Anlagen, Luftkanalnetzen, BHKW, TGA auf Dächern, Kältemaschinen, Sanitärtechnik

Raumakustik

Die Raumakustik bezeichnet die Kenntnisse zur Gestaltung eines Raumes hinsichtlich der Schall reflektierenden und Schall absorbierenden Oberflächen zur Optimierung des Klangverhältnisses.

  • Absorptionsflächen
    Nachweis von notwendigen Schallabsorptionsflächen (Deckensegel, Wandabsorber, Teppichboden etc.) nach DIN 18041 und zugehöriger Gebäudegruppe
  • Nachhallzeiten und Simulation Nachhallzeit
    Nachweis der notwendigen Nachhallzeiten für Nutzungen der Gruppe A laut DIN 18041. Bei Hörsälen, Mediensälen, Musikräumen, Vortragsräumen erfolgt additiv eine Simulation der Nachhallzeit
  • Sprachverständlichkeit
    Simulation der Sprachverständlichkeit beispielsweise für die Sprachalarmierung, zur Bemessung der ELA in einem 3D-Modell
  • Akustischer Komfort

Weitere Referenzen