trivago, Düsseldorf

Auftraggeber und Bauherr: sop GmbH & Co. KG, Düsseldorf

Architekt: sop GmbH & Co. KG, Düsseldorf

Leistungszeit: 2015 bis 2018

Leistung: Planung, Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Kältetechnik, Raumlufttechnik, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Fördertechnik, Gebäudeautomation, Kühldecken, Sicherheitskonzept, Küchenplanung, Beleuchtungskonzept

Kosten TGA netto €: 25.000.000,00

Vorzertifizierung: LEED "Gold"

Der neue Campus Medienhafen besteht aus zwei Baukörpern und befindet sich in prominenter Lage im Düsseldorfer Medienhafen. Das horizontal gegliederte Gebäude öffnet sich zum Hafenbecken und bildet einen großzügigen Campus mit hoher Aufenthaltsqualität. Das Gebäude wurde nach den Kriterien einer LEED „Gold“ Zertifizierung entwickelt und für den ersten Bauabschnitt bereits fertiggestellt. Im ersten Bauabschnitt wurde ein sechsgeschossiger Baukörper verwirklicht. In dem Gebäude ist das neue trivago Headquarter untergebracht. Auf ca. 30.100 m² Fläche wurde Platz für ca. 2.050 Mitarbeiter geschaffen.

 

Im Erdgeschoss des ersten Bauabschnitts sind neben einem großzügigen Foyer mit Empfangsfläche auch Konferenz- und Schulungsräume, eine Bibliothek, ein Fitnessraum, ein Cinemaxx sowie ein Mitarbeiterrestaurant angeordnet. Im Rahmen des ersten Bauabschnitts wurde neben dem aufgehenden Gebäude auch die, beide Bauteile unterbauende, zweigeschossige Tiefgarage mit Platz für ca. 570 PKW errichtet und bereits in Betrieb genommen. In der sehr organischen Bauform des ersten Bauabschnitts sind unterbrechende Lichthöfe eingebracht, die die offenen Bürostrukturen natürlich belichten und attraktivieren. Der zweite Bauabschnitt befindet sich im Rohbau. Hier wird ein16-geschossiges Hochhaus mit einer Fläche von ca. 24.500 m² errichtet, das in einem Co-Working-Konzept ca. 1.500 Arbeitsplätze beinhaltet. Das vorgesehene Co-Working-Konzept erfordert eine maximale Flexibilität in der Versorgung des Gebäudes um unterschiedliche Vermietungsarten und -größen gewähren zu können. Die Technikzentralen befinden sich an drei zusammengefassten Bereichen in den Untergeschossen, sowie in zwei auf der Dachfläche gemeinschaftlichen, sich der Bauform des Gebäudes angepassten, Einhausungen gebündelt. Die Wärmeversorgung erfolgt über Fernwärme. Alle Büro- und Konferenzbereiche werden mittels Heiz- und Kühldeckensystemen beheizt und gekühlt, das Foyer im ersten Bauabschnitt verfügt über eine Fußbodenheizung. Mechanische Lüftungsanlagen gewährleisten die Hygiene der Raumluft. Der erste Bauabschnitt verfügt über redundante Serverräume, die über ein mit der Kälteerzeugung der dynamischen und statischen Kühlung und einer eigenständigen Kältemaschine ausfallsicher versorgt werden. Dimmbare direkte/indirekte Pendelleuchten werden in den Bürobereichen eingesetzt, vorgesehen ist eine tageslichtabhängige Steuerung. In den Foyers wird eine gestalterisch anspruchsvolle Beleuchtung umgesetzt. Das Gebäude verfügt in allen Bereichen über eine auf die jeweiligen Nutzer zugeschnittene Zutrittskontrolle. Alle Aufzüge sind mit einer Zielwahlsteuerung ausgestattet.

Fotos: © ZWP Ingenieur-AG (S. Feld) | Tom Ziora